Die Wohnung kostet
ab 01.11.2011 - 31.02.2012 ab 38 €/Tag.
vom 01.03.2012 - 31.10.2012 ab 43 €/Tag.
Die Preise sind gültig für 2 Personen
Mindestaufenthalt: in der Hauptsaison 7 Tage
Preis für 1 Woche 300 € incl. aller Nebenkosten wie Handtücher, Bett- und Tischwäsche, Endreinigung
Ferienwohnung Rheinblick in Kestert am Rhein
Suchen Sie Erholung in der Natur, Entspannung auf der Terrasse mit fantastischen Blick ins Rheintal. Dann sind Sie bei uns richtig.
Die komfortable Ferienwohnung (65qm) liegt direkt am Berg mit einem wunderschönen Blick ins Rheintal und zu den Burgen Liebenstein und Sterrenberg. Sie verfügt über ein großes Wohn-Esszimmer mit voll ausgestatteter Einbauküche incl. Spülmaschine. Im Anschluss an das Wohnzimmer befindet sich das Schlafzimmer im mediterranen Stil gehalten. Fußbodenheizung sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Für eine 3. Person steht auf Wunsch ein Gästebett im Wohnraum zur Verfügung. Durch eine großzügige Fensterfront hat man von allen Räumen den traumhaften Blick ins Rheintal. Die große überdachte Terrasse ist vom Wohnzimmer zu erreichen. Daran angrenzend befindet sich eine kleine Liegewiese. Ein separater Eingang führt vom Autoabstellplatz zur Wohnung.
Tisch-, Bettwäsche und Handtücher werden gestellt. Handtuchwechsel erfolgt wöchentlich. Bettwäschenwechsel gegen geringen Aufpreis.
Preis pro Übernachtung inkl. aller Nebenkosten:
38 €-43 €, jede weitere Person 10,- €.
Beachten Sie unsere Winterpreise:
Von 1. November 2011 bis 28. Februar 2012 38 €/Nacht, vom 1. März 2012 bis 31. Oktober 2012 43 €/Nacht.
Haustiere auf Anfrage.
Kestert Kestert liegt in besonders reizvoller Landschaft am Rhein. Herrliche Wanderwege sind direkt von der Ferienwohnung aus in Kürze zu Fuß erreichbar. Der Rheinsteig ist nur wenige Meter entfernt und führt fast am Haus vorbei. Ebenso sind Ausflüge zu den romantischen Burgen sowie Schifffahrten gut möglich. Schiffsanlegestelle im Ort. Zur Loreley sind es nur 6 Kilometer. Kestert ist an Bus- und Bahnlinien angeschlossen. Bäckerei und Zeitschriftenladen im Ort. Die ortsansässige Gastronomie verfügt über eine hervorragende Küche.
Ausstattung der Zimmer
Angebote in diesem Haus und der näheren Umgebung Erleben und Erholen
Serviceleistungen im Haus
Lage und Umgebung
0,1 km entfernt.
100 m entfernt.
100 km entfernt.
100 m entfernt.
Durch eine Schenkung kam die Abtei Fulda im Jahr 755 zu Grundbesitz (meist Weinberge), die in „Marcu Bodobigrinse ultra Rhenum ad Castrionis“ gelegen waren. Mit „ad Castrionis“ (lat.) wird Kestert erstmals urkundlich genannt. Diese Bezeichnung sowie im vergangenen Jahrhundert am „Kirchenköppel“ gefundene Münzen und Mauerreste aus der Römerzeit geben zur Vermutung Anlass, dass in den ersten Jahrhun ...
Durch eine Schenkung kam die Abtei Fulda im Jahr 755 zu Grundbesitz (meist Weinberge), die in „Marcu Bodobigrinse ultra Rhenum ad Castrionis“ gelegen waren. Mit „ad Castrionis“ (lat.) wird Kestert erstmals urkundlich genannt. Diese Bezeichnung sowie im vergangenen Jahrhundert am „Kirchenköppel“ gefundene Münzen und Mauerreste aus der Römerzeit geben zur Vermutung Anlass, dass in den ersten Jahrhunderten hier eine Ortsgründung in Gestalt eines römischen Vorpostens auf dem rechten Rheinufer erfolgt sein könnte. 1110 erscheint der Ort als „Kestene“. Das im Jahr 755 als „marcu Bodobigrinse“ bezeichnete Gebiet, dazu gehörte auch Kestert, wurde über längere Zeit als „Bopparder Reich“ bezeichnet. Es unterstand unmittelbar der Oberhoheit des Reiches. Doch am 29.09.1327 musste es sich dem Trierer Kurfürsten unterwerfen. Dessen Nachfolger hatten bis 1803 die Landeshoheit inne. Zur gleichen Zeit änderten sich auch die kirchlichen Verhältnisse. Bisher zur Großpfarrei Boppard gehörend, bildeten nun Kestert, Prath und Dahlheim eine eigenständige Pfarrei mit Sitz in Dahlheim. 1437 fiel das alte Kesterter Gotteshaus auf dem „Kirchenköppel“ einem Brand zum Opfer. Erzbischof Rabanus gewährte einen 40-tägigen Ablass zur Wiederherstellung der Kirche. So wurde die kleine Gemeinde Kestert 1498 in die Lage versetzt, eine neue Kirche zu bauen. Allerdings hatte Erzbischof Johann bereits 1471 festgestellt, dass Dahlheim die Mutterkirche ist. Im Jahre 1580 wurde der Pfarrsitz wieder verlegt, als der Erzbischof dem Gerhard Nettesheim die „pastoria“ in Kestert verlieh. Die heutige Kirche wurde 1778/1779 erbaut und 1955/1956 erweitert und im Innern umgestaltet. Aus einem Visitationsprotokoll ist zu erfahren, dass 1682 nur noch 22 Familien in Nieder- und 10 Familien in Oberkestert wohnten. Auch die erste Nachricht über die Kesterter Schule entstammt dieser Quelle. Küster und Lehrer Jakob Arzheim unterrichtete im Winter 8 und im Frühjahr 7 Schüler. 1744 waren es dann wieder 27. Im 19. Jahrhundert verzeichnete die Gemeinde ein rasantes Wachstum. 1808 wurden 382, 1895 dagegen schon 955 Einwohner in 151 Häusern registriert.Die Entwicklung der Rheinschifffahrt und die Inbetriebnahme der Eisenbahn eröffneten – neben dem Weinbau – neue Arbeitsmöglichkeiten. Erhebliche Reblaus-Schäden führten im 19. Jahrhundert zur Umwandlung zahlreicher Weinberge in Obstplantagen. Vor allem der Kirschen-Anbau war eine der wichtigsten Einnahmequelle. Die Früchte wurden zum Teil mit Sonderzügen bis an den Niederrhein und nach Norddeutschland gebracht. Diese Erwerbszweige spielen heute in Kestert keine Rolle mehr. Seit 1982 ist Kestert im Tal der Loreley anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde. Die Verschönerung des Ortsbildes im Rahmen der Dorferneuerung und Angebote der Gastronomie tragen dem Rechnung. Ein reges Vereinsleben prägt das kulturelle und gesellschaftliche Miteinander. Dazu gehören auch die alljährlichen Nachbarschaftstage. Getreu dem Motto „Heg niemals Hass und Neid, sei Hilfsbereit in Greu und Leid“, pflegen die drei Nachbarschaften in Kestert noch heute ein Brauchtum, welches in den Notzeiten des 17. Jahrhunderts wurzelt.