Die Ortsgemeinde Schwarzerden liegt im nordöstlichen Bereich der Verbandsgemeinde Kirn-Land am Rande des Soonwaldes. Das rund 300 Einwohner zählende Dorf ist mit 450 m über NN der höchstgelegene Ort in der Verbandsgemeinde. In der etwa 7 qkm großen Ortsgemarkung überwiegt mit ca. 4qkm der Waldanteil.
Der Ort wird im Jahr 1325 urkundlich erwähnt, als Erzbischof Balduin von Trier Rechte ...
Die Ortsgemeinde Schwarzerden liegt im nordöstlichen Bereich der Verbandsgemeinde Kirn-Land am Rande des Soonwaldes. Das rund 300 Einwohner zählende Dorf ist mit 450 m über NN der höchstgelegene Ort in der Verbandsgemeinde. In der etwa 7 qkm großen Ortsgemarkung überwiegt mit ca. 4qkm der Waldanteil.
Der Ort wird im Jahr 1325 urkundlich erwähnt, als Erzbischof Balduin von Trier Rechte und Güter in Schwarzerden von dem Ritter Friedrich von Steinkallenfels erwarb. Zu den Kaufobjekten des Erzbischofs gehörte auch der Wald "Schwartzerdyn" "propre castrum Coppenstein" (nahe der Burg Koppenstein). Mit dieser Besitzung wurde 1355 der Ritter Tilmann vom Stein (Wartenstein) belehnt.
Der Ort gehörte im Mittelalter zum Hochgericht Kellenbach. Um 1600 gab es in Schwarzerden 14 Wohnhäuser, was ca. 60-70 Einwohnern entsprach. Das Soonwalddorf lag noch im Bereich der "Kirner Marktmeile", ein Indiz dafür, daß schon im Mittelalter die Einwohner wirtschaftlich nach Kirn tendierten.
Für das Jahr 1766 werden in Schwarzerden 44 Haushaltungen gezählt, die alle unter der markgräflich badischen Verwaltungshoheit des Oberamtes Kirchberg standen. Im Zuge der um 1800 erfolgten französischen Gebiets- und Verwaltungsreformen wurde das Dorf der neugebildeten Mairie (Bürgermeisterei) Monzingen im Kanton Sobernheim und Arrondissement Simmern zugeteilt.
Nach Beendigung der französischen Herrschaft kam Schwarzerden ab 1816 zur Bürgermeisterei Gemünden im preußischen Landkreis Simmern. Bestandteil des Amtes Gemünden blieb der Ort bis zu seiner Zuordnung zur Verbandsgemeinde Kirn-Land im Jahr 1970. Die evangelischen Einwohner gehören zur Kirchengemeinde Kellenbach, die Katholiken zur Pfarrei Seesbach.
Nordöstlich von Schwarzerden befinden sich Reste des keltischen Ringwalles "Alteburg"; der Aussichtsturm bietet einen weiten Panoramablick.
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